Was ist Bridge?

Bridge ist ein Kartenspiel für vier Personen mit 52 Karten und besteht aus zwei Teilen: dem Lizit (der Bietphase) und dem eigentlichen Spiel.

Im Spiel herrscht Farbzwang, und die höchsten Karten gewinnen den Stich. Wird eine Trumpffarbe festgelegt, ist jede Trumpfkarte höher als alle Karten der anderen Farben.

Die heutigen Regeln stammen aus den 1930er-Jahren und wurden seither mehrfach überarbeitet.

Was unterscheidet Bridge von anderen Denksportarten?

Bridge ist vor allem ein soziales Spiel: Man spielt immer mit einem Partner und bildet ein Team. Diese besondere Interaktion macht Bridge einzigartig unter den Denksportarten. Millionen Menschen weltweit spielen es – darunter Persönlichkeiten wie Winston Churchill, Groucho Marx, Mahatma Gandhi, Charles M. Schulz, Deng Xiaoping, Dwight D. Eisenhower, Martina Navratilova, Omar Sharif, Warren Buffett und Bill Gates.

Teamarbeit beim Bridge

Bridge wird immer in festen Partnerschaften gespielt. Ein zentraler Bestandteil ist das Lizit, das dem eigentlichen Spiel vorausgeht. Es kann als eine eigene Sprache verstanden werden, die man zunächst erlernen muss, um sich effektiv mit seinem Partner verständigen zu können.

Entscheidend für den Erfolg sind sowohl das optimale Zusammenspiel als auch die bestmögliche Ausführung der Spielzüge. Nur durch gute Zusammenarbeit kann ein Team sein Ziel erreichen.

Warum spielt man Bridge?

Körperliche Aktivität wird in unserer Gesellschaft als wichtig und selbstverständlich angesehen, weil ein gesunder Körper in jedem Alter von Bedeutung ist. Ein Kartenspiel wirkt dagegen oft weniger sinnvoll.

Mit der steigenden Lebenserwartung gewinnt jedoch auch die geistige Fitness an Bedeutung. Sie sollte ebenso gefördert werden wie die körperliche.

Studien zeigen, dass Bridge die geistige Leistungsfähigkeit, die Konzentration und sogar schulische Leistungen positiv beeinflussen kann.

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